Parkinson
Der an Parkinson erkrankte leidet immer mehr an Muskelstarre, an einer verlangsamten Bewegung, an Muskelzittern und an einer Haltungsinstabilität. Es ist aber nicht so, dass diese Symptome alle mit dem Ausbrechen der Krankheit deutlich in Erscheinung treten. Parkinson ist eine Krankheit, die über Jahrzehnte immer schlimmer wird. In der ersten Zeit wird es den Leidenden kaum beeinträchtigen. Wenn die Krankheit voran geschritten ist, dann kann sie sogar zur Bewegungslosigkeit führen. Ein normaler Lebenswandel ist dann leider nicht mehr möglich, der an Parkinson erkrankte wird zu Pflegefall.
Der wichtigste Parkinson Typ ist der Morbus Parkinson. Dieser tritt ohne äußere oder genetische Ursache auf. Parkinson kann aber auch durch äußere Einflüsse wie Medikamente verursacht werden.
Das Parkinson bricht meistens im Alter zwischen 50 und 60 Jahren aus, seltener vorher. Bis zum 75 Lebensjahr nimmt die Wahrscheinlichkeit einer Parkinson Erkrankung zu, ab da an ist die Wahrscheinlichkeit wieder rückläufig. In Deutschland gibt es ca. 300000 bis 400000 Parkinson Patienten.
Wie bereits erwähnt sterben beim Parkinson die Nervenzellen im Mittelhirn ab, die das Dopamin ausschütten. Die Symptome vom Parkinson treten erst auf, wenn ca. 70% dieser Nervenzellen abgestorben sind, es somit sozusagen bereits zu spät ist. Dopamin spielt in der Hirnchemie eine wichtige Rolle, auch zur Aktivierung der Hirnrinde. Dieses Ungleichgewicht bewirkt dann die Begleiterscheinungen des Parkinson. Dazu kann auch eine Verlangsamung der geistigen Prozesse gehören.
Das Muskelproblem tritt beim Parkinson meist auf einer Seite zuerst auf und kann frühzeitig daran erkannt werden, dass beim Laufen ein Arm nicht mehr mitschwingt. Auch kommt es nun oft zu Schulterschmerzen und Verspannungen, die den Patienten zuerst zum Orthopäden führen.
Das Parkinson ist leider nicht heilbar und der Zustand wird sich mit der Zeit immer weiter verschlimmern. Das Parkinson ist nicht nur nicht heilbar, das entstehende Dopamindefizit ist nicht ausgleichbar. Somit kann die erkannte Erkrankung auch nicht zum Stoppen gebracht werden. Es können lediglich die Begleiterscheinungen behandelt werden, so dass dem Patienten in der ersten Zeit ein relativ beschwerdefreies Leben ermöglicht wird.
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