Diabetes

Diabetes
Wenn ein Mensch an Diabetes leidet, bedeutet das, dass er an Zuckerkrankheit leidet. Genauer gesagt an einer Stoffwechselerkrankung mit chronischem Verlauf durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel. Die typischen Merkmale einer Diabetes Erkrankung zeichnen sich durch starkes Jucken, vermehrten Hunger und Durst, verstärktes Urinieren, und Niedergeschlagenheit aus. In der Diabetes unterscheidet man zwei Formen, die als Typ 1 und Typ 2 bezeichnet werden, aber es gibt auch noch einige Sonderformen, die eher selten sind, sowie auch die Schwangerschaftsdiabetes. Letztere äußert sich im 7ten Schwangerschaftsmonat, verschwindet allerdings nach der Geburt von selbst. Da sie aber extreme Auswirkungen auf das Kind haben können, wie zum Beispiel eine Fehlgeburt oder unreife Organe werden regelmäßige Kontrollen zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels vorausgesetzt. Die Sterblichkeitsrate bei Kindern, die einer Schwangerschaftsdiabetes ausgesetzt waren ist um einiges höher wie bei gesund verlaufenden Schwangerschaften.

Zum Unterschied der beiden Diabetes Typen 1 und 2:

Während der 1er Typ eher in der Jugend vorzufinden ist und etwa 5 Prozent der Diabetiker ausmacht, betrifft der 2er Typ vor allem ältere und übergewichtige Personen.

Bei der Erkrankung mit Diabetes Typ 1 werden in der Bauchspeicheldrüse die insulinbildenden Zellen zerstört. Insulin ist aber ein wichtiges Hormon, das den Zucker der Nahrung, der ins Blut gelangt aufnimmt und verarbeiten kann. Ist dieses Hormon jedoch nicht vorhanden, steigt der Blutzuckerspiegel drastisch an. Beim Diabetes Typ 2 wird zwar noch ausreichend Insulin durch die Bauspeicheldrüse ausgeschüttet, allerdings können die Insulin aufnehmenden Zellen, das Hormon nicht mehr richtig verarbeiten. Das hat ebenfalls einen Anstieg des Blutzuckerspiegels zur Folge. Es reicht jedoch am Anfang dieser Form der Diabeteserkrankung seinen Lebenswandel etwas umzustellen. Das ist unter anderem die richtige Ernährung, Sport und eine ausgeglichene und gesunde Lebensart. Wird dabei kein Erfolg mehr erzielt, muss man den Blutzuckerspiegel anhand von Medikamenten oder Insulinspritzen regulieren. Insulinspritzen kommen in der Diabetes Typ 1 sofort zum Einsatz, da eine Regulierung aufgrund einer persönlichen Lebensumstellung nicht mehr gewährleistet ist.

Erfolgt keine Behandlung gegen Diabetes kann das fatale Folgen nach sich ziehen. Blutgefäße werden geschädigt und es kann zu Spätschäden und Folgeerkrankungen kommen. Durchblutungsstörungen, eingeschränkte Nierenfunktionen, Taubheitsgefühlen, aber auch Herzinfarkte oder Schlaganfälle können durch Diabetes ausgelöst werden. Um diese Beschwerden, die unter Umständen auch zum Tod führen können zu vermeiden, ist eine kontinuierliche Kontrolle und Behandlung unbedingt einzuhalten.

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